Ein paar Tipps auf dem Weg zum Traumhund!


Wer seinen Hund danach aussucht, wie "hübsch" oder "intelligent" er ist, wird vielleicht scheitern. Denn letztendlich muss die Intelligenz des Menschen mit der des Hundes mithalten können. Wer sich daher einen spezialisierten Arbeitshund zulegt, um mit ihm am Sofa zu kuscheln, wird keine Freude haben. Das macht aber nichts, denn:


Entscheidungen treffen und damit leben.


Für den Hund aber können derartige Konstellationen in einem wahren Desaster münden. Deshalb: Bitte überlegt genau, ob der Hund, den ihr anvisiert, auch wirklich zu euch passt! Dabei hilft es, sich die Frage zu stellen: Wofür wurde diese Rasse ursprünglich gezüchtet? Das kann auch bei Mischlingen wichtig sein. Denn die Frage ist immer: Was kann ICH dem Hund geben?


Erst an zweiter Stelle steht die Frage, was der Hund MIR geben kann.


Denn Hunde sind nicht dazu da, unsere Träume zu erfüllen. Genauso wenig wie Kinder oder Partner. Und natürlich ist es schön - das Schönste überhaupt - mit einem Hund sein Leben zu teilen. Ich würde mir Brad Pitt aber auch nicht als Ehemann aussuchen. Selbst dann nicht, wenn er mich haben wollte, was - zugegeben - eher unwahrscheinlich ist :-) Doch zurück zum Thema: Unsere Interessen wären einfach total unterschiedlich. Wer mit seinen Hunden stundenlang durch den Wald marschiert, wird mit einem Hollywoodstar nicht glücklich werden. Genau dasselbe gilt auch für die Auswahl des passenden Hundes!


Somit: Augen auf beim Hundekauf - oder besser noch: Lasst euch beraten, es gibt so viele herrenlose Tiere aus dem Tierschutz, wunderbare Geschöpfe, die nur darauf warten, ein Zuhause zu finden. Doch auch hier gilt: Ein Herdenschutzhund hat im Vorgarten nichts zu suchen und ein Malinois ist ein Arbeitshund, der von kompetenten Menschen beschäftigt werden will.




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